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Kleiderformen in Onlineshops

Während der folgenden 15 Jahre existieren zwei leicht nuancierte Kleiderformen nebeneinander. Zum einen die kastige Formkontur, zum anderen eine leicht antaillierte Kleiderform, die im unteren Rockdrittel leicht ausschwingt. Beide Kleiderkonturen haben kindhaften Charakter. Die Kleider umspielen in loser Weite den Körper. 1960/61 trägt die Frau erstmals ein Kleid, dessen Rocksaum das Knie nicht mehr bedeckt. Der Trend zur Rockverkürzung setzt sich in den folgenden Jahren fort. 1964 endet der Rocksaum eine handbreit oberhalb des Knies. 1967-69 ist der Höhepunkt der Minikleider erreicht, die Frau trägt oberschenke Hange Kleider. Um 1972/74 erfolgt die Abkehr von der androgynen Gestaltung, es enwickelt sich wieder eine figurbetonte Formkontur auf der Grundlage des erwachsenenen weiblichen Körpers. Die Körperumhüllun-gen streben wieder zum Körper hin. Die Kleider behalten ihre natürliche Schulterpartie und umschmeicheln Taille und Hüfte. Dies ist die charakteristische Kleiderkontur der annähernd gesamten 1970er Jahre. Des weiteren setzt der Trend zur Rockverlängerung ein. Ab 1972 sind wadenlange Kleider modisch aktuell. Ab 1978/79 rückt die schmale, den Körper umfließende Silhouette mit breiten Schultern in den Vordergrund. Die androzentrisch orientierte Gestaltung in der Kleidermode ist tendenziell zu erkennen. In den 1980er Jahren entwickelt sich diese aktuelle Linie der Kleider konsequent weiter. Die über das natürliche Körpermass hinausgehende Verbreiterung der Schultern ist allgemein maßgeblich. Die Kleider sind in zunehmendem Maße oversized-geschnitten. Die weiten Körperumhüllungen bleiben in den folgenden Jahren im Trend. Ab 1982/83 entwickeln sich die Kleiderlängen uneinheitlich. Zum einen geht der Trend in Richtung Rockverkürzung, zum anderen ist die Rockverlängerung von Wichtigkeit. Eine Abkehr von den oversized-geschnittenen Kleidern ist um 1985/86 feststellbar. Körpernahe Kleider werden zunehmend wichtiger, dieser Trend setzt sich weiter fort. Ab 1988/89 hält die gynozentrisch orientierte Konturgestaltung wieder Einzug in die Kleidermode. Die Akzente liegen auf der leichten Herausmodellierung von Taille und Hüfte. Die Schulter in natürlicher Breite und Rundung ist charakteristisch für die modischen Kleider bei Takko. Die Kleiderformen streben wieder verstärkt zum Körper hin, oversized-geschnittene Körperumhüllungen sind endgültig passe. 1990 ist die Herausmodellierung der natürlichen Linie des weiblichen Körpers für die Kleidergestaltung maßgeblich. 1991 wird die Taille leicht markiert oder überspielt.
In Abbildung ist der Wandel der Silhouette des Kleides im 20. Jahrhundert dargestellt. Es ist zu erkennen, daß sich die weibliche Silhouette, die andrcgyne Silhouette und die Silhouette mit männlicher Orientierung in Zeitabständen wiederholen. Es zeigt die körpernahen und körperfernen Gestaltungsphasen der Damenkleider im Zeitablauf. Nach einer Phase, in der enge Kleider in Onlineshops bevorzugt werden, folgt die Phase der Bevorzugung lose geschnittener Kleider.

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